Sieht mein Anbieter, was ich schaue oder lese?
Nein. Sobald der Tunnel steht, sieht er UDP-Pakete zu einer einzigen Adresse auf Port 51820 — und wie viele Bytes. Hostname, DNS-Abfrage, Seite, Video und das Timing im Datenstrom liegen alle in den verschlüsselten Nutzdaten. Er kann sagen, dass du im Internet warst. Nicht wofür.
Macht privates Surfen das nicht längst?
Nur für das Gerät vor dir. Ein privates Fenster löscht Verlauf, Cookies und Autovervollständigung lokal — das ist seine ganze Aufgabe. Der Router, der Netzbetreiber und alle mit Zugriff auf deren Aufzeichnungen sehen genau dasselbe wie vorher. Beide lösen verschiedene Hälften desselben Problems und ergänzen sich gut.
Was genau weigert ihr euch zu speichern?
Surf-Verlauf, DNS-Anfragen, Ziel-IP-Adressen, Ziel-Hostnamen, TLS-SNI, Paketinhalte und die Quell-IP, die dir dein Anbieter zuweist, während der Tunnel steht. Diese Liste ist kein Werbetext: Die API liefert sie unter /v1/meta und sie steht auch in deinem Datenexport.
Ihr speichert also überhaupt nichts?
Wir speichern, was ein Konto zum Bestehen braucht und was manche Rechtsordnungen von einem Betreiber verlangen: deine E-Mail, einen Passwort-Hash, deinen Tarif und Zuteilungszeilen der Sitzung — welche interne Tunneladresse vergeben wurde und wann. Die Speicherdauer richtet sich nach dem Land, in dem du dich anmeldest, und der Plan steht auf der Seite
Länderregeln . Du kannst all das in der Konsole exportieren oder löschen.
Was passiert in dem Moment, in dem der Tunnel fällt?
Dein Verkehr stoppt. Das Profil beansprucht den ganzen Adressraum als zwei Hälften und hat damit Vorrang vor jeder übrig gebliebenen Standardroute — es gibt kein Zeitfenster, in dem Pakete still im Klartext hinausgehen, während der Client neu verbindet.
Was kosten die Tarife?
Während der offenen Beta werden PryVPN (2,99 €) und Plus (4,99 €) mit 0 € abgerechnet. Pro kostet 14,99 €/Monat für sechs Geräte mit dedizierter IP und Multi-Hop und ist ausverkauft. Nichts verlängert sich hinter deinem Rücken.
Welche Geräte werden unterstützt?
Android über unsere App, und Windows, macOS, Linux, iOS und Router über den Standard-WireGuard-Client mit dem Profil, das die Konsole erzeugt. Für reines Browser-Routing gibt es Chrome- und Firefox-Erweiterungen.
Darf ich torrenten oder P2P nutzen?
Auf entsprechend markierten Knoten ja — die Markierung siehst du pro Knoten in der Konsole und auf der Netzseite. Was du nicht tun darfst, ist irgendetwas, das in deinem Land oder im Land des Knotens illegal ist; das steht in den
AGB.